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Henry Tesch

Als „in der Summe unglaublich“ hat der Amtsvorsteher der Mecklenburgischen Kleinseenplatte und Bürgermeister von Mirow, Henry Tesch, die anhängende Antwort auf einen Offenen Brief an den Regionalen Planungsverband bezeichnet. Darin hatten Tesch und seine Amtskollegen in Wesenberg, Wustrow und Priepert moniert, dass der Verband keine Informationsveranstaltung zum Stand der Windkraftanlagen-Planung in der Kleinseenplatte vorsieht (Strelitzius berichtete).

Er frage sich, so Tesch mir gegenüber, welches Verständnis der unterzeichnende Leiter der Geschäftsstelle des Planungsverbandes, Peter Seifert, von Demokratie besitze bzw., ob dessen Auffassung durch die Mitglieder des Verbandes gedeckt ist.

„Das können und wollen wir uns nicht vorstellen.“ Die Kollegen Bürgermeister der Städte Demmin, Neubrandenburg, Neustrelitz, Waren sowie die Vertreter des Kreistages MSE als Mitglieder sollten darauf hinwirken, dass ein öffentlicher Termin in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte stattfindet.

„Öffentlichkeit herzustellen ist ein Grundelement der Demokratie. Herr Seifert wertet es als Nestbeschmutzung. Auch legt er fest, wer wie betroffen zu sein hat. Wir bleiben bei unserer Forderung. Und wenn abschließend noch darauf abgestellt wird, dass bei Entscheidungen, die jahrzehntelange Entwicklungen festschreiben, es keine personellen Möglichkeiten gibt, Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Rede und Antwort zu stehen, kommt es einem Offenbarungseid gleich. In der Summe unglaublich“, so Henry Tesch abschließend.


Mehr dazu hier: Widerstand regt sich: Informationsveranstaltung zu Windkraft-Projekten findet in Mirow statt | Strelitzius Blog