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2. Bundesliga Nord, Mecklenburg-Strelitz, Nachbericht, PSV Neustreitz, Volleyball, VV Humann Essen

Erneut mussten die Herren des PSV Neustrelitz in der 2. Volleyball-Bundesliga eine bittere Niederlage hinnehmen (Strelitzius berichtete kurz). Gegen die stark aufspielende Mannschaft des VV Humann Essen unterlag das Team aus der Residenzstadt deutlich mit 0:3 (10:25, 27:29, 17:25). „Die Enttäuschung war nach dem Spiel spürbar, denn zu selten gelang es, den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen oder an die zuletzt gezeigten Leistungssteigerungen anzuknüpfen“, schreibt mir mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer beim PSV..
Schon der erste Satz verlief alles andere als erhofft. Die Essener starteten konzentriert, druckvoll und nahezu fehlerfrei, während die Neustrelitzer kaum in ihr Spiel fanden. Die Annahme wackelte, das Angriffsspiel blieb blass, und so musste man sich mit einem deutlichen 10:25 geschlagen geben, ein Auftakt, der sinnbildlich für den schwierigen Abend stand.
Im zweiten Durchgang präsentierte sich der PSV dann kämpferischer und zeigte endlich, wozu die Mannschaft eigentlich fähig ist. Mit viel Einsatz und besserer Abstimmung entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Zwischenzeitlich führte Neustrelitz sogar knapp, doch in der entscheidenden Phase fehlte das nötige Quäntchen Glück. Essen behielt die Nerven und entschied den Satz denkbar knapp mit 29:27 für sich.
Kein Comeback
Wer nun auf eine Wende gehofft hatte, wurde im dritten Satz erneut enttäuscht. Die Gastgeber dominierten das Geschehen, während Neustrelitz nicht mehr richtig in Tritt kam. Eigenfehler, Unsicherheiten in der Annahme und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff verhinderten ein Comeback. Essen nutzte die Schwächen konsequent aus und machte mit 25:17 den 3:0-Erfolg perfekt.
„Das war nicht unser Abend, resümierten Trainer und Mannschaft nach dem Spiel unisono. Trotz einiger Ausfälle hatte man sich mehr vorgenommen. Nun gilt es, die Fehler klar zu analysieren und den Blick nach vorn zu richten, denn die nächsten Partien werden entscheidend sein, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Mit dieser Niederlage bleibt der PSV Neustrelitz vorerst auf Tabellenplatz zehn. Die Hoffnung auf Wiedergutmachung ist groß, doch dafür muss das Team in den kommenden Spielen wieder Mut, Stabilität und Geschlossenheit auf das Feld bringen.
Am kommenden Samstag, 25. Oktober, findet zunächst die Qualifikation für das DVV-Pokalachtelfinale statt. Dann schlagen die Neustrelitzer um 18 Uhr beim Ligakonkurrenten SV Lindow-Gransee in der Dreifelderhalle in Gransee auf.