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Dorfkirche, Friedhofsverein, Mecklenburg-Strelitz, Prillwitz, Tag des Friedhofs
Unter dem aktuellen Motto „endlich und lebendig“ gibt es am Tag des Friedhofs, 21. September, an zahlreichen Orten Veranstaltungen, die über Bestattungskultur informieren, den Umgang mit Trauer enttabuisieren und die Friedhöfe als grüne Oasen hervorheben. Um 14 Uhr lädt der Friedhofsverein Prillwitz zu einer Führung über den Friedhof und durch die Prillwitzer Kirche ein.
Auf dem Friedhof ist das große, von der letzten Großherzogin gestiftete Kreuz zu sehen oder auch das Grab des letzten Prillwitzer Schneiders. Die Kirche verfügt über einen beindruckenden spätgotischen Altar, zwei große Patronatsgestühle und Glocken, die gleichzeitig mit der heute in Neustrelitz hängenden Burg Stargarder Glocke Anfang des 16. Jahrhunderts für Prillwitz gegossen wurden. Über die Grabplatten erfährt man darüber hinaus einiges über die Gutsherren und die von ihnen an Penzlin ausgelieferten Hexen.
Um 15 Uhr singt der Chor „Die Gummistiefel“ Lieder von „Sana Sananina bis Locus Iste“. Um 16 Uhr erwartet die Besucher ein kurzer Vortrag und ein von Sigrun Boy moderiertes Gespräch zum Thema „Loslassen können“, und zuletzt, um 17 Uhr, darf man sich auf ein Cellokonzert von Torsten Harder auf dem Friedhof freuen. Bei schlechtem Wetter finden alle Programmpunkte in der Kirche statt.
