Schlagwörter
Gymnasium Carolinum, Johanniter Besuchsdienst, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schafmayer, Unimedizin Rostock

Prof. Clemens Schafmayer, zum wiederholten Male als Referent bei der traditionellen Summerschool vom Gymnasium Carolinum in Neustrelitz dabei, bekam aus den Händen von Schülersprecher Luis Süldt und Schülersprecherin Jette Albrecht einen Scheck in Höhe von 500 € für den Johanniter Besucherdienst an der Unimedizin Rostock überreicht. Schafmayer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Rostock, freute sich über diese besondere Initiative. Zuvor hatte er vor dem aktuellen Abiturjahrgang zum Thema „Chirurgischer Nachwuchs – sind wir noch zu retten?“ referiert.
Schulleiter Henry Tesch skizzierte kurz, dass die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Carolinum sich seit vielen Jahren für die verschiedensten Projekte engagieren. So organisieren und beteiligen sie sich an Blutspendekampangnen, unterstützen die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), spenden für die Kindersonnenscheintour, die krebskranke Kinder und ihre Familien unterstützt. Ausgangspunkt für all diese Initiativen ist der Unicef-Spendenlauf, der durch die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs initiiert wird. Die Hälfte des erlaufenen Geldes geht an Unicef, die andere Hälfte steht für eben solche Projekte zur Verfügung.
Beistand in schwierigen Situationen wichtig
Schülersprecher Luis Süldt sagte: „Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig der Beistand in solch einer schwierigen Situation ist, haben wir uns entschieden, in diesem Jahr auch den Johanniter Besuchsdienst an der Uni Rostock zu unterstützen. Wir sind sehr stolz, solchen Einrichtungen helfen zu können.“ Die nun schon 19. Summerschool bildete einen würdigen Rahmen für diese Spendenaktion.
Prof. Clemens Schafmayer bedankte sich sichtlich gerührt. Er berichtete den Schülerinnen und Schülern von schwerkranken Patienten, die ohne Angehörige auf Station seien. Neben der hochqualifizierten, medizinischen und pflegerischen Versorgung wünschen sich viele Patienten emotionale Zuwendung und Zeit für Gespräche. Der Besuchsdienst leistet dieses zusätzliche Angebot für die Patienten und deren Angehörigen zur Genesung und versucht viele kleine Wünsche der Patienten zu erfüllen. Das Geld werde für die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer und für die Ausstattung des Besuchsdienstes sinnvoll genutzt werden können.