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Friedensbündnis, Kundgebungen, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Reymann

Die Publizistin und Friedensaktivistin Christiane Reymann wird am kommenden Samstag, 6. September, zu Gast in der Vier-Tore-Stadt sein. Sie kommt auf Einladung des Neubrandenburger Friedensbündnisses zu einer Kundgebung, die dem Antikriegstag gewidmet ist. Dieser wird seit 1957 in der Bundesrepublik am 1. September begangen. Die Kundgebung beginnt um 15 Uhr auf dem Marktplatz und wird musikalisch begleitet von El Aleman. Der Künstler ist bekannt durch seine Auftritte mit der Lyrikerin und Liedermacherin Bettina Wegner. Nach der Kundgebung wird Gelegenheit sein, mit Christiane Reymann zu diskutieren.
Im September wird mehrfach des Tages gedacht, an dem die deutsche Wehrmacht 1939 Polen überfiel – Beginn des Zweiten Weltkrieges. Das Neubrandenburger Friedensbündnis bereitet für den 21. September eine weitere Aktion vor. Die Vereinten Nationen haben diesen Tag im Jahr 2001 zum International Day of Peace erklärt, in Deutschland wird er als Weltfriedenstag begangen. Neubrandenburg ist Mitglied im weltweiten Bündnis der Bürgermeister für Frieden „Mayors for peace“, und es besteht eine langjährige Partnerschaft mit Petrosawodsk in Russland und Nazareth in Israel. „Damit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern keine geeignetere Stadt, um diesen Tag würdig zu begehen und ein klares Zeichen für Diplomatie und Völkerverständigung zu setzen“, heißt es in einem Brief, den das Friedensbündnis an Politiker geschickt hat. Verbunden ist das Schreiben mit der Einladung, am 21. September, um 14 Uhr, auf dem Neubrandenburger Marktplatz ein sichtbares Zeichen für Frieden zu setzen.
„Die Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern sagt eindeutig: ,Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker oder der Bürger Mecklenburg-Vorpommerns zu stören, … sind verfassungswidrig. Es ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und Verantwortung jeder und jedes Einzelnen, diesen entschieden entgegenzutreten“, heißt es in dem Schreiben des Friedensbündnisses weiter. Eingeladen, ein starkes Signal in die Welt zu senden, sind die Ministerpräsidentin, Mitglieder des Landtages, Oberbürgermeister und Landrat, Kreistagsabgeordnete und Stadtvertreter.
Aktuelle Infos zu den Aktionen:
www.friedensbuendnis-nb.de
