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Im Garten ist wieder Zucchini-Ernte angesagt. Meine Pflanze heißt in diesem Jahr Elfriede und läuft nach anfänglichem Schwächeln jetzt zur Hochform aus. Die Startschwierigkeiten hat meine Freundin Martina mit einer großherzigen Spende aus ihrem Anbaugebiet überbrückt, sodass es zu keinen Störungen im Küchenkalender gekommen ist. Die Gute hat dieser Tage auch noch Zucchini süß-sauer eingelegt und mir zukommen lassen, großartig, der Wahnsinn schlechthin, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.

Ich habe heute eine deftige Zucchini-Hackfleisch-Pfanne zubereitet. Um es vorweg zu nehmen: Die Zutaten haben sich gesucht und gefunden. Ich habe 500 Gramm Rinderhack in Olivenöl schön krümelig angebraten, gepfeffert, eine gehackte Zwiebel und fünf kleingeschnittene Knobi-Zehen sowie Röllchen von einem Bund Frühlingszwiebeln dazugegeben, außerdem zwei Esslöffel Tomatenmark. In einer zweiten Pfanne habe ich die in mundgerechte Stücke zerteilten zwei mittleren Zucchini ebenfalls in Olivenöl angebraten und anschließend gedeckelt fünf, sechs Minuten bei mittlerer Hitze gegart. Wenn das Gemüse ein bisschen braun wird, kein Problem.

Nun wurden Fleisch und Gemüse zusammengebracht, noch einmal kam die Pfeffermühle zum Einsatz. Dann habe ich eine kleine Dose gestückelte Tomaten zum Essen gegeben, gut durchgerührt, mit frischem Thymian und Majoran aus dem Hochbeet dem Mahl eine weitere Note beigefügt und es mit Basilikumblättern und zerzupfter Petersilie dekoriert auf den Tisch gebracht. Final habe ich das Essen mit geriebenem Käse überstreut. Bierchen, Weinchen, passt. Gutes Gelingen, ist ja kein Hexenwerk, und vor allem guten Appetit!

Gestatten? Elfriede.