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Die Landtagsabgeordnete Jutta Wegner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) lädt am 5. Mai zur dritten Spezialausgabe ihres „Grünen Sofas“ ein. Im Mittelpunkt des Abends steht die Vernissage der Ausstellung „Frauen Afghanistans“ mit beeindruckenden Werken der afghanischen Künstlerin Hafiza Qasimi. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die 1998 in einem afghanischen Dorf geborene Künstlerin Hafiza Qasimi thematisiert in ihren ausdrucksstarken Gemälden die Lebenssituation afghanischer Frauen unter Bedingungen von Gewalt, Unterdrückung und ihrem ungebrochenen Streben nach Freiheit. Nach der Machtübernahme durch die Taliban war Qasimi gezwungen, ihre eigenen Werke zu verbrennen und lediglich fotografisch zu dokumentieren. 2023 gelang ihr die Flucht nach Deutschland, wo sie ihre künstlerische Arbeit fortsetzt.

Die Ausstellung präsentiert sowohl fotografische Reproduktionen ihrer in Afghanistan entstandenen, mittlerweile zerstörten Werke als auch neue Arbeiten, die seit ihrer Ankunft in Deutschland entstanden sind. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, die Kunstwerke gemeinsam mit der Künstlerin zu besichtigen und ins Gespräch zu kommen. „Mit dieser Ausstellung möchten wir nicht nur beeindruckende Kunst zeigen, sondern auch auf die prekäre Situation der Frauen in Afghanistan aufmerksam machen,“ erklärt Jutta Wegner. „Hafiza Qasimis Werke sind ein kraftvolles Zeugnis weiblichen Widerstands und zeigen eindrücklich, wie Kunst politische Botschaften vermitteln kann. Ich freue mich auf einen inspirierenden Abend mit vielen Gesprächen.“

Die Ausstellung „Frauen Afghanistans“ wird im Anschluss an die Vernissage bis zum 25. Mai im Grünen Laden zu sehen sein.

Das „Grüne Sofa“ ist ein monatliches Veranstaltungsformat von Jutta Wegner, bei dem die parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommt. Seit September 2024 finden regelmäßig Spezialausgaben zu ausgewählten Themen statt.

Hintergrund zur Künstlerin

Hafiza Qasimi entwickelte bereits in jungen Jahren ein außergewöhnliches künstlerisches Ausdrucksvermögen. Vor der Machtübernahme der Taliban konnte sie als Künstlerin arbeiten und ihren Lebensunterhalt finanzieren. Nach der Zerstörung ihrer Galerie und persönlichen Bedrohungen durch die Taliban sah sie sich gezwungen, ihre eigenen Bilder zu verbrennen und lediglich fotografisch zu dokumentieren. 2023 gelang ihr mit Hilfe ihres Bruders die Flucht nach Deutschland, wo sie bereits wenige Tage nach ihrer Ankunft ihre erste Ausstellung präsentierte.