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Diesen Ball setzt Oskar Fijalkowski per Kopf gegen die Latte.

Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz sind heute Nachmittag im Harbigstadion der Residenzstadt vor 250 Zuschauern gegen den Berliner AK 07 über ein 0:0 nicht hinausgekommen. Den früh störenden Strelitzer Jungs gelang es nicht, ihre Feldüberlegenheit in Tore umzumünzen. Selbst Chancen blieben Mangelware. In der 10. Minute traf Oskar Fijalkowsi nach einem Freistoß von Dennis Ladwig nur die Latte, bei einem Konter in der zweiten Halbzeit konnte der durchgebrochene Jeremiah Dosi den Ball nicht unter Kontrolle bringen.

Zwei Mal wurde Tom Kliefoth im Strafraum der Berliner elfmeterreif gefoult, beide Male blieb der Pfiff des Unparteiischen Tobias Starost aus. Entsprechend groß der Frust bei dem Stürmer. Die Gäste, die das Ende des Spiels nur noch mit zehn Mann erlebten, nachdem Keliano Tavares in der 87. Minute nach einem Foul an Luca Müller Gelbrot gesehen hatte, konnten den Neustrelitzer Schlussmann Miguel Da Silva Telinhos nur einmal ernsthaft prüfen. Da gelang es ihm kurz vor dem Halbzeitpfiff, den Ball noch über sein Gehäuse zu lenken. In der 66. Minute brachte Coach Thomas Franke für Lucas Schwenn und Jeremiah Dosi Kevin Akogo und Tobias Teetz, der in der 70. Minute nach Ecke von Dennis Ladwig einen Distanzschuss wagte, welcher aber um einiges rechts am Kasten der Berliner vorbeistrich. Dann noch ein Freistoß von Ladwig von der Strafraumgrenze, einen Meter über den Kasten. Abpfiff.

Kapitän Röth: Wir hätten den Dreier verdient

„Bis auf vielleicht eine Viertelstunde haben wir hier das Spiel gemacht und hinten ohnehin nichts zugelassen“, so TSG-Kapitän Nils Röth gegenüber Strelitzius. „Eine sehr gute Mannschaftsleistung. Lucas Schwenn und Jeremiah Dosi wurden erstmals in der Startelf aufgeboten und haben das auch super gemacht, sich richtig reingekniet. Wir hätten den Dreier verdient, den müssen wir uns nun nächste Woche holen.“

„Das war ein typisches 0:0-Spiel, bei dem auf beiden Seiten kein Fehler gemacht wurde“, analysierte TSG-Coach Thomas Franke für mich die Partie. Es habe sich bemerkbar gemacht, dass mit dem verletzten Manuel Härtel (Leistenbruch) und den gesperrten Maik Frühauf sowie Nick Höfer kreative Köpfe nach vorn fehlten. Gleichwohl hätten Lucas Schwenn und Jeremiah Dosi in der Offensive „richtig Gas gegeben“. Herbe Kritik übte der Trainer am Schiedsrichter. „In sechs Spielen, die wir jetzt mit ihm hatten, hätten wir zwölf bis 14 Elfmeter bekommen müssen, haben sie aber nicht bekommen. Da muss man sich auch mal hinterfragen, ob das richtig ist, was man da macht. Jetzt sitzt da ein erwachsener Mann und heult, weil ständig gegen ihn gepfiffen wird, und das geht nicht, da schütze ich meine Spieler.“

Präsident Manke: Der AK war schlagbar

Das letzte Wort habe ich TSG-Präsident Nico Manke gegeben. „Ein gerechtes Unentschieden, beiden Mannscharten waren nicht gut genug für einen Sieg, bei einigen sehr unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen gegen uns. Das muss man leider sagen. Aber wir haben es ja aus dem Spiel heraus auch nicht hinbekommen, die drei Punkte zu holen. Daran muss gearbeitet werden, der Berliner AK war schlagbar.“

Am kommenden Sonnabend, den 1. März gastiert die TSG Neustrelitz beim Tabellenzweiten BFC Preussen. Vielleicht gelingt es unserer Mannschaft ja, den Favoriten ein Bein zu stellen.

Von Beginn an aufgeboten und sich gut verkauft: Max Lucas Schwenn (Mitte)…
…und Jeremiah Dosi (rechts).
Hat zwei Mal keinen Elfmeter bekommen: Tom Kliefoth.