Schlagwörter
Burg, Burgverein, Hakenkreuz, Kriminalität, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg
Am Aufgang zur Wesenberger Burg ist wahrscheinlich gestern Abend ein Hakenkreuz auf eine Infotafel geschmiert geworden. Mitglieder des Wesenberger Burgvereins, die zur vermutlichen Tatzeit in ihrem Raum auf der Burg zusammensaßen, entdeckten im Anschluss die Straftat und informierten unverzüglich die Polizei. Die Beamten nahmen die Anzeige auf und deckten das verfassungsfeindliche Symbol zunächst einmal ab.
Vereinsvorsitzender Axel Hirsch äußerte sich gegenüber Strelitzius empört: „Ich verurteile Schmierereien und die damit einhergehende Sachbeschädigung generell. Aber Nazi-Symbole gehen gar nicht und haben in unserer Stadt ebenso wenig etwas zu suchen wie die Chaoten, die solche Taten begehen. Das ist einfach abartig.“
Bürgermeister Steffen Rißmann hatte noch in der Nacht von dem Vorfall erfahren und heute Morgen den Regiehof mit der Beseitigung der Schmiererei beauftragt. Der verfügt neuerdings über ein Spezial-Gel, das sich bei dieser Gelegenheit gleich bewährt hat. Die Kommunalarbeiter haben, einmal dabei, auch noch das Umfeld der Burg abgesucht, um eventuell weitere Verunstaltungen zu entdecken. Zum Glück sind sie nicht fündig geworden.

