Kevin Akogo, hier in einem früheren Spiel, hatte die Chance zum Ausgleich.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz kehren mit leeren Händen aus Berlin zurück. Nach der 0:3-Hinspielniederlage gegen den BFC Preussen hieß es heute bei Abpfiff 0:1 aus Sicht der Neustrelitzer. Den Treffer für die Gastgeber erzielte Mohamed Saloun Touré in der 37. Minute. Vorausgegangen war ein Ballverlust im Mittelfeld, Preussen schaltete blitzschnell um und ein langer Pass erreichte den Torschützen. Ein unglücklicher Zeitpunkt für die TSG, die nach Startschwierigkeiten zunehmend besser ins Spiel gefunden hatte und auch erste eigene Chancen kreierte.
AbwehrstrategeJustus Guth, hier nach einem früheren Spiel, gehörte heute Abend im Parkstadion Neustrelitz zu den Besten in den Reihen der TSG-Kicker.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Abend ihr Heimspiel gegen den favorisierten BFC Preussen im Parkstadion mit 0:3 (0:0) verloren. Fast eine Stunde konnte die Elf von Coach Thomas Franke den starken Gästen Paroli bieten und das Spiel offen halten, bevor es binnen zehn Minuten kippte. Die Tore für die Gäste schossen Daoud Iraqi (57.), Lenny Stein (61.) und Patrick Breitkreuz (65.) per Strafstoß.
„Die erste Halbzeit kann ich nur als sehr gut bezeichnen. Unsere Jungs haben eine große kämpferische Leistung abgeliefert“, so Lothar Hamann, Sportlicher Leiter der TSG, gegenüber Strelitzius. „Unser Team hat taktisch sehr diszipliniert, sehr fleißig, sehr kampfstark gespielt und sich durch Luca Müller, Dennis Ladwig und Kevin Akogo auch Chancen erarbeitet. Leider haben wir dann in der zweiten Halbzeit binnen kürzester Zeit durch Standards drei Treffer geschluckt und auch schlecht verteidigt. Trotzdem für mich eine ansehnliche Leistung der TSG Neustrelitz. Die Besten aus unseren Reihen an diesem Tag Luca Müller, Maik Frühauf und Justus Guth.“
Auch Thomas Franke hat für die ersten 45 Minuten seiner Truppe sogar ein „sehr, sehr gut“ vergeben. „Wir müssen uns im Angriff einfach noch perfektionieren, im letzten Drittel besser werden. Schade, dass so ein schönes Spiel in der zweiten Hälfte in so kurzer Zeit kaputt gegangen ist. Aber eingebrochen sind wir trotzdem nicht“, betonte mein Blogpartner. Jetzt müsse weiter nach vorn geschaut werden.
In der Oberliga geht es für die Neustrelitzer am 14. September auswärts bei Grün-Weiss Ahrensfelde weiter. Zunächst müssen die Residenzstadtkicker aber am Sonnabend, den 7. September, im Landespokal beim Landesklasse-Vertreter SV Murchin/Rubkow antreten.
Nach ihrem Erfolg zum Auftakt der Saison findet sich die Oberliga-Elf der TSG Neustrelitz momentan auf dem 12. Platz der Tabelle. Zeit also, etwas für das Punktekonto zu tun. Das durfte morgen Abend aber schwer werden. Zu Gast im Neustrelitzer Parkstadion ist der BFC Preussen, der ganz oben im Ranking steht. Um die komplizierte Aufgabe gegen den Hochkaräter weiß auch Lothar Hamann, Sportlicher Leiter der TSG, mit dem ich vor der Partie gesprochen habe.
„Um ehrlich zu sein, gehören die Preussen von ihrer spielerischen Qualität und von ihren wesentlich bessere Rahmenbedingungen gar nicht in die Oberliga. Sie sind von der Verteidigung über das Mittelfeld bis in die Offensive mit Spielern gespickt, die schon höherklassig gespielt haben. Bekanntlich will die Truppe durchmarschieren, und wer sie im Spiel am vergangenen Wochenende beim Rostocker FC gesehen hat, der glaubt das auch. Die Rostocker 8:0 besiegen, das muss man erst einmal hinbekommen, und die Begegnung hätte auch 14:0 ausgehen können. Trotzdem werden wir morgen natürlich versuchen unser Spiel durchzusetzen, auch wenn wir eine junge Mannschaft haben, die noch viel lernen muss. Es ist das Ziel, unserem Publikum ein gutes Spiel zu bieten und den Gegner in die Schranken zu weisen. Und wenn wir unterliegen, so müssen wir das schnell abhaken und uns auf die nächsten, leichteren Begegnungen und die kommende Pokalrunde konzentrieren.“