Schlagwörter
FSV Optik Rathenow, Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Oberliga Nord, Spielbericht, TSG Neustrelitz

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben ihr heutiges Heimspiel gegen Optik Rathenow mit 5:1 (1:1) gewonnen. Rhythmisches Klatschen der rund 300 Zuschauer in der Schlussphase der Partie, das erlebt man im Parkstadion höchst selten. Den Beifall hatten sich die Strelitzer Jungs aber auch verdient.
Den Torreigen eröffnete Kevin Akogo, der sich in aller Abgeklärtheit nach einer Drehung im Strafraum den Ball auf den linken Fuß legte und flach in die linke Ecke des Rathenower Kastens einschoss. Aber die Freude über die Führung währte nur eine Minute. Da erzielte Christiantus Nnanna Onu den Ausgleich. Ein Tor quasi in Zeitlupe, bei dem Abwehr und TSG-Schlussmann Elias Oliver Höftmann wie gelähmt wirkten. Ansonsten die TSG-Defensive heute auf dem Posten, ließ kaum etwas zu.
Kaum aus der Kabine wieder auf dem Rasen, machte Marius Schreiber mit einer schönen Einzelleistung das 2:1 (47.). In der 72. Minute legte Nick Höfer zum 3:1 nach, präzise von Akogo bedient, der heute einen ganz starken Eindruck hinterlassen hat. TSG-Torjäger Manuel Härtel wollte in der heutigen Schützenliste nicht fehlen, war bei seinem Sturmlauf nach langem Pass in die Tiefe nicht vom Leder zu trennen und netzte in der 75. Minute zum 4:1 ein. Und den Schlusspunkt setzte Justus Guth per Elfmeter bilderbuchmäßig in den Dreiangel nach Foul an Torben Gäbel. Die Rathenower ab der 68. Minute in Unterzahl, Enes Gök sah Gelb-Rot.
Heimstärke unter Beweis gestellt
„Wir haben endlich mal wieder unsere Heimstärke unter Beweis gestellt“, freute sich TSG-Kapitän Nils Röth nach Abpfiff im Gespräch mit Strelitzius. „Wir waren schon in der ersten Hälfte überlegen, entsprechend hat das blöde Gegentor nach Standard genervt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nichts mehr anbrennen lassen, solide und stark weitergemacht, wie schon in den letzten Wochen.“
„Ein schönes Ergebnis, auch wenn es am Ende klarer aussieht, als die Partie war“ schätzte TSG-Coach Thomas Franke mir gegenüber ein. „Eigentlich waren wir schon in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. In der Pause brauchte ich so gut wie gar nichts zu sagen, die Jungs haben sich unzufrieden in der Kabine selbst was gegeigt, fand ich sehr gut, ich brauchte dann nur noch ein paar taktische Anpassungen vorzunehmen. Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt, wir waren zu dem Zeitpunkt ohnehin am Drücker. Am Ende sind wir froh, dass wir so klar gewonnen haben, aber wir müssen natürlich auch die Kirche im Dorf lassen und nicht denken, dass wir sonst wer sind.“
Gut für die Moral
Das letzte Wort heute hat TSG-Präsident Nico Manke: „Es war ein gefühlt schweres Spiel gegen einen Tabellennachbarn mit einem glücklichen Ende für uns. Im Gegensatz zu den Spitzenmannschaften haben wir mit denen immer so unsere Probleme. 5:1, das ist ein schönes Ergebnis, gut für die Moral, Ich freue mich, dass wir unser erstes Heimspiel der Saison gewonnen haben, und gleich so deutlich. mit Pauken und Trompeten. Vielleicht ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen, weil die Optiker gut dagegengehalten haben. Ich wünsche den Rathenowern in dieser Saison alles Gute.“
Die TSG-Kicker klettern auf Platz 8 der Tabelle. Gegner am kommenden Sonntag, 21. September, auswärts ist der TuS Makkabi Berlin (2.).






