
Im Hinblick auf die derzeitige und weitere Entwicklung des Areals wird das Untere Schloss in Mirow dem Tag des offenen Denkmals gewidmet – ein geschichtsträchtiger Bau, der als Denkmal zu bezeichnen ist, auch wenn sich im Laufe der Jahrhunderte durch bauliche Veränderungen und Brand seine Gestalt veränderte. Denn Denkmäler „vergegenwärtigen unser Erbe, konfrontieren uns mit einer fortwirkenden Vergangenheit, die – beharrlich, unbarmherzig, bisweilen auch versöhnlich – in unsere Gegenwart hineinragt“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_(Gedenken)).
All dies trifft für das Untere Schloss zu: Witwensitz ehemaliger Fürsten, ein Jahrhundert Lehrerseminar, ein knappes weiteres Jahrhundert Schule, zwischendurch auch kurzfristig Amt, Sparkasse und Polizeiposten. Mit der derzeitigen Nutzung in dem in der Tat maroden Gebäude mit Veranstaltungen wie Lesungen, Kino, Konzerten, Musical und kleinen Ausstellungen erfährt das Denkmal Gegenwart. „Wir wollen diesen Tag nutzen um zu zeigen, wie Altes zu neuem Lebendigen werden kann, in dem – wie seit Jahrhunderten – das Haus mit Leben gefüllt wird“, so Bürgermeister Henry Tesch.
Ab 13 Uhr wird das kleine Veranstaltungscafé geöffnet sein. Um 14 Uhr gibt es einen Vortrag über „Das Untere Schloss gestern, heute, morgen“ in Wort und Bild mit Klaus Mewes und Henry Tesch. Ein kleines Konzert wird um 15 Uhr angeboten, und mit einem Filmklassiker in Schwarzweiß für Klein und Groß um 16 Uhr endet der Tag.