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In Lübtheen, Landkreis Ludwigslust-Parchim, hat es am gestrigen Mittwoch einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Hintergrund waren Durchsuchungsmaßnahmen im Ortsteil Jessenitz, unter anderem wegen des
Verdachts des unerlaubten Waffenbesitzes sowie Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 60 Jahren alten Bewohner des Hauses mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Neben seinem Wohngebäude wurden auch weitere Objekte durchsucht. Dabei wurden mehrere scharfe Waffen aufgefunden, deren Besitz unter anderem gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstößt. Auch
Sprengstoff in größerer Menge konnte sichergestellt werden. Eine finale Auswertung über die aufgefundenen Waffen und Sprengmittel steht noch aus.

Bei dem Einsatz waren um die 60 Beamte im Einsatz, darunter Spezialkräfte des Landeskriminalamtes sowie Unterstützungskräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes. Auch Sprengstoffhunde sowie der
Munitionsbergungsdienst waren vor Ort. Die weiterführenden Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin geführt.

Minister: Rechtsstaat handlungsfähig und entschlossen

Innenminister Christian Pegel erklärte dazu: „Mein Dank gilt allen eingesetzten Kräften, insbesondere den Spezial- und Unterstützungseinheiten. Sie haben mit hoher Fachlichkeit, Umsicht und Entschlossenheit gehandelt. Die Sicherstellung von scharfen Waffen und Sprengstoff zeigt, wie notwendig das konsequente Vorgehen unserer Sicherheitsbehörden ist. Derartige Funde sind alarmierend. Die durchgeführten Ermittlungen und das gezielte Handeln der Einsatzkräfte waren entscheidend und zeigen, dass der Rechtsstaat handlungsfähig und entschlossen ist.“