Schlagwörter
Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Oktoberfest, Sanierung, Stadthalle

Die Stadthalle Neubrandenburg ist seit über 55 Jahren ein fester Bestandteil des städtischen Lebens der Vier-Tore-Stadt. Nach ihrer umfassenden Sanierung und Wiedereröffnung im September 2023 steht sie vorrangig dem Sport zur Verfügung und ergänzt damit die Sportstätten der Stadt mit weiteren Kapazitäten.
Gleichzeitig bleibt der Wunsch groß, die traditionsreiche Halle auch wieder für öffentliche Veranstaltungen zu nutzen. Nun ist diesbezüglich ein wichtiger Schritt gelungen: Am Samstag, 18. Oktober 2025, findet mit einem Oktoberfest – organisiert von RBO Event und unterstützt durch die Veranstaltungszentrum Neubrandenburg GmbH – erstmals seit der Sanierung wieder eine große Publikumsveranstaltung in der Stadthalle statt.
„Mit diesem ersten Testlauf prüfen wir, unter welchen Voraussetzungen die Stadthalle neben dem Sport nun auch wieder für Veranstaltungen in Betrieb genommen werden kann“, sagt Oberbürgermeister Nico Klose. „Wenn das Konzept aufgeht, kann die Stadthalle Schritt für Schritt wieder an ihre Tradition als Veranstaltungsort anknüpfen – und gleichzeitig Sportstätte bleiben. Sport und Veranstaltungen zusammen machen ihren besonderen Wert für Neubrandenburg aus.“
Seit der Sanierung ist die Stadthalle wochentags eine wichtige Sportstätte für Neubrandenburger Vereine. An Wochenenden kann die Stadthalle auch für Veranstaltungen genutzt werden.
Weitere Infos auf www.neubrandenburg.de
Hintergrund
Die Stadthalle Neubrandenburg wurde 1968/69 errichtet und am 7. Oktober 1969 eröffnet. Markantes Merkmal ist ihre Hyparschalenkonstruktion, entworfen vom renommierten Bauingenieur Ulrich Müther, während die Innenarchitektur von Bezirksarchitekt Karl Kraus gestaltet wurde. Mit ihrer ausdrucksstarken Betonschalenstruktur gilt die Halle bis heute als architektonisches Wahrzeichen der Stadt.
Von 2020 bis 2023 wurde das Gebäude umfassend saniert. Dabei standen Energieeffizienz, Barrierefreiheit und der denkmalgerechte Erhalt der Bausubstanz im Mittelpunkt. Die Maßnahmen reichten von Betonsanierung, Glasfassade und Dachabdichtung bis hin zu modernen Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Auch Komfort und Funktionalität wurden verbessert: Ein neuer Sportboden, moderne Sanitärbereiche, Akustikvorhänge und ein Funktionsanbau ermöglichen eine vielseitige Nutzung.
Insgesamt wurden rund 10,4 Millionen Euro in das Projekt investiert – finanziert mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.