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Fotos: Axel Hirsch

Mein Blogpartner Ael Hirsch, Chef des Wesenberger Burgvereins, hat mir noch eine kleine Nachlese zum Burgfest am vergangenen Wochenende geschickt. „Es war rundum gelungen. Wir hatten mit knapp 2000 fast 200 zahlende Besucher mehr als im Vorjahr. Es erschien für einige Leute weniger, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass wir alles etwas auseinander gezogen haben und die Gäste nicht so gedrängt standen bzw. saßen.“

Auch Karsten Koeppen hat sich zu Wort gemeldet: „Im Namen der Band Treibholz bedanke ich mich von Herzen bei allen, die dieses Wochenende in Wesenberg möglich gemacht haben. Euer Burgfest ist ein Ausdruck von Zusammenhalt, Geschichte und gelebter Gemeinschaft. Genau das haben wir in jeder Minute gespürt. Die herzliche Betreuung, von der ersten bis zur letzten Minute, hat uns jederzeit das Gefühl gegeben, willkommen zu sein – nicht nur als Künstler bzw. Band, sondern als Teil eurer Gemeinschaft. Es war alles perfekt organisiert – angefangen von der Technik über den Ablauf bis hin zur liebevollen Gastfreundschaft vor und hinter den Kulissen.

Ein riesiges Dankeschön an alle Organisatorinnen und Organisatoren, Helferinnen und Helfer, und an das wunderbare Publikum. Ihr habt das Burgfest zu einem Fest gemacht, das auch für uns unvergesslich bleiben wird, das werden wir auch genau so zeitnah auf unseren Social Media Kanälen kundtun! Wesenberger, Ihr habt euch selbst ein Geschenk gemacht – und wir sind dankbar, dass wir ein Teil davon sein durften. Wir kommen sehr gerne wieder zu Euch und wie gut wir zueinander passen, haben wir gemeinsam ausdrucksstark bewiesen!!!“

Zwei Tage voller Programm

Am Freitag brachten Volkhard Brock und Reinhard Gust nach dem Nachtwächterrundgang ein Swingprogramm auf dem Burghof. Zuvor übergab der Bürgermeister den Rathausschlüssel am Nikolaus von Werle. Auf dem Festplatz startete Klangkultur MV die Freitagssause.

Der Ummarsch am Sonnabend wurde von der Balkan-Brass-Swing-Band Panturbia begleitet. Nach der Eröffnung durch Nico und dem Auftritt der Spatzenhus-Kinder kam der Musik-Clown Riesibisi. Die tschechische Theatergruppe Veles Stunts zeigte ihr Können. Der Panchor sang unter der Leitung von Nina Thaler Lieder in verschiedenen Sprachen. Dann kamen einige Wesenberger mit auf die Bühne, die zuvor mehrmals mit Nina geprobt hatten und sangen gemeinsam mit dem Berliner Chor. Nach der Sommerpause soll mit Nina ein neuer Chor in Wesenberg entstehen. Interessenten melden sich bitte beim Burgverein.

Panturbia begeisterte danach das Publikum. Nina Thaler trug nicht unerheblich mit ihrer beeindruckenden Stimme dazu bei. Das Burgschauspiel zog die Besucher in seinen Bann. Unterstützt wurde die Schauspieltruppe um Jürgen Gentzen durch Kinder der Schule.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen,  dass die besten Gewänder prämiert werden,  so dass die Auswahl größer als im letzten Jahr war. Die Verlosung der Hauptpreise von der Tombola war wieder ein Publikumsmagnet.

Feuerwerk mit Rammstein-Musik der Hammer

Die Band Treibholz heizte zum Abend den Leuten kräftig ein. Die Tanzfläche war immer voll. Die Feuershow von Veles Stunts fand unterhalb der Burg am Rande vom Spielplatz statt. Die Besucher saßen gemütlich auf dem Hang. „Das Feuerwerk mit Rammstein-Musik von Treibholz war der Hammer!“, so Axel Hirsch. „Und unser Herold Jürgen Drücker führte glänzend durch das Programm.“

Als neuer Partner zeichnete sich Jamy Lazar mit seiner Firma Infinity Sound aus. Er managte die Abendkassierung, die Security, den Toilettenwagen, die Bierstände. In Sachen Versorgung war zum ersten Mal Quint & Quäntchen aus Wesenberg mit herzhaften und süßen Waffeln am Start. Lärzer Lindenkrug, Fürstenseer Hähnchengrill, Seenfischerei Wesenberg, Bäckerei Reinhold, Eismanufaktur Winterfeldt und nicht zuletzt der Biergarten am Hafen rundeten das gastronomische Angebot ab. Neu war in diesem Jahr auch ein Riesenzelt von Union Wesenberg, in dem Cocktails gemixt wurden. Und der Feuerwehrverein hatte das handbetriebene Karussell in seiner Obhut.

Für die Kleinen war die Schausteller-Familie Werner aus Strasburg mit ihrem Rummel zur Stelle. Großer Dank geht an die Mitarbeiter des Regiehofes, die die Bühne aufgestellt, Bänke und Mülltonnen geliefert und Gras gemäht haben. Axel Hirsch abschließend: „Ich möchte mich auch bei den vielen Helfern und Vereinsmitgliedern bedanken, ohne die dieses Fest nicht so hätte gelingen können.“