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Das Bürgerforum der Feldberger Seenlandschaft, unterstützt vom Verein Klima und Kultur e.V., lädt ein zu seiner nächsten Veranstaltung „Ich will mitreden in unserer Gemeinde – wie geht das?“ am kommenden Sonnabend, 5. Juli, von 17 bis 19.30 Uhr, im Kirchgemeinderaum in der Prenzlauer Straße 18 in Feldberg.

In der Einladung heißt es: „Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen?“ – Einspruch! Wer mitreden will, muss wissen, wie! Genau darum geht es bei unserer Veranstaltung: Wir zeigen ganz konkret, wie Bürgerbeteiligung vor Ort funktioniert – mit praktischen Beispielen, spannenden Gästen und echtem Austausch. Demokratie lebt vom Mitmachen – und das beginnt direkt vor der Haustür.

Doch viele Menschen fragen sich: Wie kann ich mich in meiner Gemeinde einbringen? Was kann ich als Einzelner überhaupt bewirken? Und wie funktioniert Bürgerbeteiligung eigentlich ganz konkret?
In unserer Veranstaltung wollen wir genau diesen Fragen auf den Grund gehen – praxisnah, verständlich und motivierend. Denn entgegen dem weitverbreiteten Eindruck, ‚die da oben machen doch eh, was sie wollen‘, gibt es auch bei uns zahlreiche Möglichkeiten, sich jenseits der Wahlen aktiv in politische Entscheidungsprozesse vor Ort einzubringen.

Ob Bürgerbegehren, Beiräte, Zukunftswerkstätten, Bürgerräte, Einwohnerfragestunden oder Online-Informationsportale – viele dieser Instrumente sind möglich und praktikabel, aber noch viel zu wenig bekannt. Dabei bieten sie echte Chancen, unsere Lebenswelt mitzugestalten: fair, gemeinsam, zukunftsorientiert.“

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen zu einem inspirierenden Abend mit spannenden Gästen und viel Raum für Austausch. Gemeinsam wird ein Blick darauf geworfen, wie Beteiligung vor Ort funktionieren könnte, und wie die Gemeinde gemeinsam weiterentwickelt werdden kann.

Gäste des Abends:

  • Jana Wolff von der Klima Allianz Schwerin berichtet vom erfolgreichen Bürgerbegehren ihrer Gruppe, den öffentlichen Nahverkehr kostenlos zu machen – ein starkes Beispiel dafür, wie engagierte Bürger konkrete Veränderungen anstoßen können. Frau Wolff ist zudem Vorstandsmitglied bei Mehr Demokratie MV, einer Organisation, die sich für direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung einsetzt.
  • Thomas Radke von der Initiative Zukunftshandeln MV stellt die Erfahrungen mit einem Bürgerrat in Malchin vor. Dort wurde gemeinsam mit Bürgern ein Konzept zur kommunalen Wärmeplanung entwickelt. Er zeigt auf, wie Bürgerbeteiligung komplexe Zukunftsthemen voranbringen kann und erklärt ebenso gesetzlich verankerte Instrumente wie Einwohnerversammlung, Einwohneranträge, Petitionen, etc.
  • Gemeindevorsteher Robert Gardlowski in der Feldberger Seenlandschaft gibt einen Überblick über bestehende Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort: von Einwohnersprechstunden über Fragestunden bis hin zur Teilnahme an öffentlichen Ausschusssitzungen.
  • Ein Vertreter der Verwaltung stellt zudem das digitale Bürgerinformationssystem vor, ein hilfreiches Tool für alle, die sich über aktuelle Sitzungen, Protokolle und Entscheidungen informieren wollen.

Die Einlader abschließend: „Und schließlich geht es auch um unsere eigene Gemeinde. Welche Themen beschäftigen uns in der Feldberger Seenlandschaft? Wo wünschen wir uns mehr Mitsprache? Und wollen wir gemeinsam daran arbeiten, unsere Kommune bürgernäher zu gestalten?

Diese Veranstaltung ist für alle da – egal ob Sie in der Gemeinde sehr aktiv sind oder einfach neugierig. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, nur Lust auf Austausch, Mitdenken und Mitgestalten. Demokratie lebt vom Engagement – und das beginnt mit einem Gespräch.“ Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt.

Die Veranstaltung wird gefördert vom „Programm Miteinander Reden“ durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat im Rahmen des Bundesprogramms Zusammenhalt für Teilhabe.