Schlagwörter
Arlt, Familienfreundlichkeit, Landratswahlkampf, Mecklenburgische Seenplatte, Schulbus
Wahlwerbung

03 Samstag Mai 2025
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Arlt, Familienfreundlichkeit, Landratswahlkampf, Mecklenburgische Seenplatte, Schulbus
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Sehr geehrter Herr Arlt, zu den Familien gehören auch Großmütter oder Großväter und sie können auch allein sein, kein Auto haben und keine familiäre Hilfe.
Wir haben zu wenige Bänke oder Sitzgelegenheiten. Zum Beispiel vor Läden. Wenn man lange an der Kasse stand, muss man Kraft schöpfen, um den Heimweg antreten zu können. Auch der Busverkehr ist nicht auf die Bedürfnisse abgestimmt. Wenn man dann schon zu lange warten muss, wären eine Bank bzw. ein Dach gut. Vielleicht mit der Kennzeichnung: keine Raucherinsel. Es wäre auch schön, wenn man mit dem Bus zum Bahnhof fahren kann und dann Anschluss nach Berlin haben könnte und nicht erst wieder 55 Minuten warten muss. Was wäre mit einer Buslinie zu den Seen? Schwimmen ist gut, auch für Gehbehinderte. Warum wird nicht endlich mal eine Schwimmhalle gebaut? Wir haben doch genug Rehabedarf… Wenn schon Ärztemangel, dann doch wenigstens Vorsorge.
Die Möglichkeiten für Urlauber, die Stationen der Buslinie angezeigt zu bekommen, würde unserer tourismusfreundlichen Residenzstadt gut stehen. Ein Angebot für Jugendliche: Basketball z.B. wäre wunderbar-ein paar Körbe. Am Gymnasium geht es nicht während der Schulzeit, aber andere Bundesländer haben andere Ferienzeiten.
Auch der Marktplatz ist zu sehr zugepflastert. Er ist bei Sonne zu heiß, unökologisch und mickrig, einfach zum Heulen, wenn man weiß, wie schön grün es zu anderen Zeiten war. Wie lange liegt der Schlossplatz brach. Kann man nicht eine einfache, billige Variante verwirklichen, bis irgendwann genug Geld da ist? Es gibt so viele einfache Ideen. Ein paar Hecken, ein Spielplatz, ein Dach für das Theaterorchester usw. Die verfallenden Ruinen, die unter Denkmalschutz stehen, sind gefährlich und Schandflecke. Ja, das ist nur ein Anfang.
Mit freundlichen Grüßen, Asta Carla Mohs
Liebe Frau Mohs,
Herzlichen Dank für Ihre E-Mail. Ihre Berichte und Ihr „Zwischenruf“ sind sehr wichtig für mich. Mir ist gerade wichtig, dass bei meiner Vision der familienfreundlichsten Region Deutschlands Menschen aller Generationen mit einbezogen sind, auch alte und/oder alleinstehende Menschen. Das mache ich mit den Symbolen für jede Generation auf meinem kleinen Werbeheft „Zukunft der Seenplatte“ deutlich.
Insbesondere ihre Anmerkungen zum Busverkehr sowie zum Tourismus nehme ich gerne auf, hier haben wir trotz erfolgter Verbesserungen jede Menge Verbesserungspotenzial. Ich habe am Freitag selbst den Busverkehr genutzt und mangels passender Fahrplanaushänge war es nicht so leicht. Der Bus fuhr sogar an einer anderen Haltestelle ab, als in der App stand. Für Touristen muss es doppelt schwierig sein. Zum Glück wird jetzt ab Ostern zumindest bereits getestet, ob die Schulsportanlage am Carolinum abends geöffnet werden kann, um durch Jugendliche genutzt zu werden. Wir haben deutlich zu wenig Orte, an denen sich Jugendliche abends sicher treffen können.
Die Planung des Marktes und des Schlossberges sind Sache der Stadt Neustrelitz; als Landkreis kann ich nur durch das Möglichmachen einer beherzten Einwerbung von Fördermitteln der EU und des Bundes im Bereich Klimagerechte Stadt die Kommunen unterstützen, einen klimaangepassten Stadtumbau, wie von Ihnen beschrieben, zu beschleunigen.
Bitte haben Sie nochmals vielen Dank für Ihre Hinweise
Beste Grüße,
Johannes Arlt
PS: Anbei noch einmal der Link zu meinem Programm:
https://johannesarlt-mv.de/wp-content/uploads/2025/04/JA_LR_MAgazin_A7_Druck.pdf