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Die Wokuhler Männer belegten in Krakow am See den dritten Platz.

Die Freude nach dem Turniersieg beim Ausrichter FSV Krakow am See war unübersehbar. Nach den erfolgreichen Turnieren im Fußballtennis und Beachsoccer veranstaltete der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern am vergangenen Wochenende nun das erste Mal auch ein Walking Football Turnier. Gespielt wurde beim DVAG Walking Football-Cup in zwei Gruppen á vier Mannschaften mit anschließenden Final- und Platzierungsspielen.

Besonders an dieser Spielform des Fußballs ist, dass ausschließlich gegangen werden darf und dass mit reduzierter Feld- und Torgröße gespielt wird. Des Weiteren treten die Mannschaften 6 gegen 6 gegeneinander an, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Mitspielen durften alle Personen ab 55 Jahren, und je zwei Spieler:innen pro Team durften auch erst 45 Jahre alt sein. Besonders hervorzuheben ist allerdings, dass sogar Spieler über 80 Jahre alt waren und dennoch jede Menge Fußballspaß mit auf den Rasen brachten.

Mit Bravour: FV Wokuhl belegt Platz 3

Auch der FV Wokuhl nahm mit einer Mannschaft an diesem Turnier teil. Seit zwei Jahren wird auch in Wokuhl Gehfussball gespielt und auch an Turnieren teilgenommen, unter anderem in Neubrandenburg. Die Teilnahme an diesem Landescup war natürlich eine Premiere, die die Wokuhler Gehfussballer bravourös gemeistert haben. Erster in Ihrer Staffel und dann unglücklich im Halbfinalspiel ausgeschieden. Aber im Spiel um Platz 3 haben die Männer alles gegeben und 4:1 gegen den 1. FC Neubrandenburg gewonnen!

Nach vielen torreichen und aufregenden Spielen setzte sich im Finale der FSV Krakow am See mit 2:0 gegen den PSV Wismar durch und konnte die Siegtrophäe in die Höhe stemmen. Alle Ergebnisse der Gruppenspiele und Endrunden sind auf der Webseite des Landesfussballverbandes MV zu finden.

Projektkoordinator und hauptamtlicher Mitarbeiter des LFV Simeon Cunrady zeigte sich glücklich und erleichtert: „Das erste Turnier war ein gelungener Auftakt. Die Teams haben gezeigt, dass Fußball keine Altersfrage ist. Es ging hauptsächlich um Bewegung, das Miteinander und den Spaß am Spiel. Der sportliche Ehrgeiz kam dabei aber nicht zu kurz. Es gab zudem immer wieder konstruktiven Austausch zwischen Verband, Vereinen, Trainer:innen und Spieler:innen, sowie den Schiedsrichter:innen.“