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Der Abschied von den eigenen Fans für diese Saison ist den Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz wirklich gelungen (Strelitzius berichtete kurz). Absolut überzeugend in Offensive und Defensive einschließlich Schlussmann Miguel da Silva Telinhos, hat die Mannschaft um Kapitän Nils Röth beim 4:1 (2:0) gegen Tasmania Berlin noch einmal gezeigt, welch hohe spielerische Qualität in ihr steckt. Und das buchstäblich ab der ersten Minute, als der durchgebrochene Manuel Härtel den Tasmania-Keeper anschoss, der den Ball nur parieren konnte, und Torben Gäbel anschließend Maß nahm.

Das Eigentor der sichtlich beeindruckten Berliner dann kurios, es spielte den Strelitzer Jungs natürlich in die Karten. Und wer nach dem Anschusstreffer der Gäste per Foulelfmeter nach dem Seitenwechsel Böses ahnte, wurde eines Besseren belehrt. Denn die TSG Neustrelitz verfügt mit Härtel nicht nur über einen Torjäger, sondern seine Team-Kollegen bedienen ihn auch mustergültig, gestern zwei Mal aus dem tiefen Mittelfeld.

Ssechs Spieler und ein Trainer wurden vor dem Anpfiff vom Vereinsvorstand verabschiedet, es ist also einmal mehr viel Aufbauarbeit vor und zu Beginn der neuen Spielzeit zu leisten. Die ersten Neuzugänge sind ja bereits vermeldet. Der gesamten Mannschaft von dieser Stelle noch einmal tiefen Respekt für die gezeigte Leistung zum Finale im Parkstadion und toi, toi, toi für die noch ausstehende Partie am kommenden Sonnabend um 14 Uhr bei Hansa Rostock II. Vielleicht geht da ja noch was…

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge

„So ein letztes Heimspiel ist ja immer auch ein bisschen emotional. Vier Spieler, mit denen ich hier über Jahre zusammengespielt habe, gehen andere Wege. Wir haben uns noch einmal belohnt, schon vorher haben wir gesagt, wir reißen uns noch einmal den Arsch auf“, sagte mir Nils Röth nach dem Spiel. „Ein schöner Abschied, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Glückwunsch an die Mannschaft zum letzten Heimerfolg in dieser Besetzung.“

„Wir hätten das Ergebnis noch klarer gestalten können, waren zum Teil noch zu ungenau, aber ich bin rundum zufrieden, die Jungs haben es gut gemacht“, schätzte Coach Thomas Franke im abschließenden Gespräch mit Strelitzius ein. „Den Zuschauern hier im Parkstadion ist noch einmal etwas geboten worden, es ist alles in Ordnung.“

Abschied von der TSG Neustrelitz: Torwarttrainer Bosko Lucic, Paul Benjamin Krause, Dennis Ladwig, Tom Kliefoth, Oskar Fijalkowski, Justin Berger und Tyron Watson (von links).