Am heutigen Mittwoch kam es gegen 10 Uhr zu einem Einsatz von Polizei- und Rettungskräften an einer Regionalen Schule in der Neubrandenburger Oststadt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde in einer Herrentoilette der Schule eine bislang unbekannte Substanz versprüht. Vier minderjährige Schüler der Schuler haben die Räumlichkeit betreten und klagten im Anschluss über starken Reizhusten und Atembeschwerden. Eine Lehrkraft und der Hausmeister wollten den Sachverhalt überprüfen und klagten über gleiche Beschwerden. Das Gebäude wurde evakuiert.
Die sechs verletzten Personen wurden ambulant behandelt. Die Evakuierung der Schule wurde nach 45 Minuten aufgehoben und der Unterricht fortgesetzt. Der Toilettenraum bleibt als Vorsichtsmaßnahme für 24 Stunden gesperrt. Um welche versprühte Substanz es sich gehandelt hat und wer der mögliche Tatverdächtige ist, bleibt Gegenstand der momentanen Ermittlungen. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Die Preisträger 2024: Horst Conradt und Elke Fahrenkrug in der Mitte rechts neben dem Leiter der Filmförderung, Prof. Jacobsen (im Rollstuhl). Fotos: Filmland MV/David Harms
Am Dienstag Abend wurden, diesmal im Moviestar in Parchim, zum sechsten Mal die Kinokulturpreise des Landes MV verliehen. Der Spitzenpreis für das beste Jahresprogramm 2023 in der Kategorie „Gewerbliche Spielstätten“, dotiert mit 10.000 Euro, ging an das Fabrik.Kino 1 in Neustrelitz. Ministerin Bettina Martin überreichte den Preis an den Kinoleiter Horst Conradt, der zusammen mit seiner Mitarbeiterin Susanne Pahlke auf die Bühne des Kinos gekommen war, um die Urkunde nebst Blumenstrauß entgegen zu nehmen.
Das Jury-Mitglied Sven Andresen, selbst Betreiber von zwei Kinocentern im Land Brandenburg und ausgestattet mit einer 20jährigen Erfahrung als Filmverleiher, verlas die Jury-Begründung: „Inmitten der tausend Seen der Mecklenburgischen Seenplatte liegt die frühere Residenzstadt, welche heute als staatlich anerkannter Erholungsort neben herzöglichen Gütern mit verschiedenen Festivals und so manchem Baudenkmal auf ein lebendiges Kulturleben für ungefähr 20.000 Einwohner:innen verweisen kann. Unser Preisträgerkino trägt daran einen maßgeblichen Anteil: In einer soziokulturellen und musikalischen Umgebung serviert man dort seit nunmehr 25 Jahren deutsche und europäische Filmkunst auf der Ofenkachel. Dabei wird Altes aus den Archiven und Neues mit Relevanz gekonnt und bewusst gemischt programmiert, um der Wirklichkeit auch jenseits des Zierker Sees gerecht zu werden.
Um Gerechtigkeit geht es nicht nur in vielen ausgewählten Filmen, sondern auch den Programmmachern, desweiteren um gesellschaftliche Probleme und soziale Fragen. Um die Filme auch in der mittelgroßen Stadt ohne Hochschulpublikum sichtbar zu machen, rahmen Sie ihre Monatsprogramme in ambitionierte Reihen zur Erinnerungskultur, zu Vielfalt und Toleranz, setzen auf Künstlerporträts und den Schwerpunkt Iran und auf eine Mensch-Natur-Filmreihe mit 2 Ausrufezeichen!! Filme zum Frauentag oder in den Interkulturellen Wochen und Gegen Rassismus bringen ganz vielfältige Weltsichten und zahlreiche Referenten und Filmschaffende in die Stadt und haben damit mit Sicherheit ihren Anteil an einer positiven Innen-und Außenwahrnehmung – und vielleicht sogar am anhaltend leichten Zuzug statt Wegzug in die drittgrößte Stadt der Seenplatte.
Um sich etwas unabhängiger zu machen vom schwankenden Strompreis und den geschmälerten Betriebsergebnissen aufgrund einer neuen Wettbewerbssituation, versorgt sich das Kino in der Alten Kachelofenfabrik seit 2023 per Pholtovoltaikanlage mit eigener Energie – ein wahres Leuchtofenhaus. Unser auch energiegeladener Spitzenpreis des Kinokulturpreises MV in der Kategorie der gewerblichen Kinos geht an das Fabrik.Kino 1 in Neustrelitz!“
„Orgeltörn“ ist eine Veranstaltungsreihe, die Kirchenmusiker*innen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und das Mecklenburgische Orgelmuseum Malchow ins Leben gerufen haben. Es gibt dabei in drei Kirchen jeweils ein abwechslungsreiches, 30-minütiges Kurzkonzert mit einem geistlichen Impuls und Informationen zur Kirche und zur Orgel.
Am Sonntag, dem 15. September, gastiert die Reihe um 14.45 Uhr in der Kirche Lärz mit einem Konzert von Kantorin Brita Möller (Penzlin) und Kantor Lukas Storch (Neustrelitz), anschließend um 16 Uhr in der Kirche Schwarz mit Kantor Takahiro Yamauchi (Mirow) und zum Schluss um 17.15 Uhr in der Kirche Diemitz, ebenfalls mit Lukas Storch. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Vor Ort werden Spenden für die einzelnen Kirchen gesammelt.
Über 130 Ruderer aus ganz Deutschland haben Ende August am alljährlichen Wanderrudertreffen des Rudervereins Blau-Weiß Mirow e.V. teilgenommen. Ruderfreunde aus Neuruppin und Flecken Zechlin kamen mit ihren eigenen Booten. Am Freitag konnte jede spontan zusammengesetzte Mannschaft selbst entscheiden, wo es hinging, einige fuhren zum Rätzsee, zur Müritz oder zum Leppinsee. Für das leibliche Wohl schmierten die gastgebenden Vereinsfrauen Schmalz- und Käsestullen, wie mir für den Vorstand Frank Thederan berichtet.
An der gemeinsamen Ausfahrt am Sonnabend, nahmen zwei Achter mit Steuermann (Doppel und Riemen) und 19 Vierer mit Steuermann teil. Die Besatzungen setzte sich aus über 40 Vereinen zusammen. Es ging über 32 Kilometer zum Fehrlingsee und zurück. Die Mittagspause wurde am schönen Schwarzer Badestrand gemacht. Am späten Nachmittag kamen die Ruderkameraden so nach und nach wieder am Ruderverein in Mirow an. Dort drehten sich bereits zwei Mecklenburger Wildschweine auf dem Spieß und wurden mit Genuss verzehrt. Am Abend gab es dann Musik, Getränke und viele nette Gespräche.
Das Wochenende wurde am Sonntag mit einer gemeinsamen Ausfahrt zur Woterfitz – in den Müritz Nationalpark – abgeschlossen. Nach dem Mittagessen und dem Säubern der Boote begann für die Gäste die – manchmal sehr weite – Heimreise. „Dieses Wochenende zeigte allen unseren Gästen wieder einmal, in welcher herrlichen Seenlandschaft wir leben“, so mein Blogpartner. „Wir möchte es nicht versäumen uns für all die fleißigen Helfer zu bedanken, ohne die so ein Event nicht machbar wäre.“
Taizé – von diesem kleinen Ort in Frankreich haben bestimmt schon viele etwas gehört. Jedes Jahr zieht die Communauté de Taizé, ein ökumenischer Männerorden, mehr als 100.000 Besucher an, die meisten davon sind junge Menschen. Antje Reich und Tino Schmidt-Musche vom Evangelischen Kinder- und Jugendwerk der Propstei Neustrelitz organisieren alle zwei Jahre eine Fahrt in das kleine französische Dorf mit der großen internationalen Anziehungskraft.
Eine Woche voller intensiver Erfahrungen erwartet die Jugendlichen. Der Alltag in Taizé, Gesprächsrunden mit Jugendlichen aus anderen Ländern, Andachten und die Nacht der Lichter zu erleben, sind nur einige davon.
Am 19. Oktober beginnt die Fahrt mit dem Reisebus für die 15- bis 27-Jährigen nach Frankreich. Die Vorfreude der jungen Menschen wächst. Noch gibt es einige wenige Restplätze. Weitere Informationen dazu erteilt Antje Reich unter 0170/704 32 77 oder antje.reich@elkm.de.
Im Rahmen der diesjährigen Kunstnacht ist am 14. September auch im Garten des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz ein vielfältiges Musikprogramm geplant. Es treten auf:
15.00 Uhr: Saxophon Ensemble Strelicious– Jazz, Gospel, Pop aus Neustrelitz 16.00 Uhr: not in my backyard – Rock Coveraus Neustrelitz 17.00 Uhr: Jill Tonic – Rock und Pop Cover aus Neustrelitz 18.30 Uhr: Ahabs Linkes Bein – Folk Rock aus Berlin 20.00 Uhr: Rocket Men – Space Jazz Drum´n´Bass aus Hamburg 21.30 Uhr: Erik Swiatloch legt auf – Dubstep, Electronica, Klassiker
Im Kulturquartier wird es zwei Bars mit nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken geben sowie Brezeln, Oliven-Feta-Schälchen und Knabberkram. Der Eintritt ist frei.
Die für heute geplante und angekündigte Veranstaltung des Haus und Grund e.V. zu den Themen Fördermöglichkeiten bei der wärmetechnischen Sanierung und der Zukunft der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Neustrelitz im Leea wurde aus gesundheitlichen Gründen durch die Referentin abgesagt. Einen Ersatz-Termin gibt es noch nicht.
In der Nacht vom 9. auf den 10. September bemerkten Beamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz während einer Streifenfahrt eine offen stehende Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses im Pablo-Neruda-Ring. Im Treppenaufgang sowie auf dem Dachboden lagen mehrere Sachen durcheinander auf dem Boden. Weiterhin stand die Kellertür offen. Gegen 2 Uhr kam den Beamten im Nahbereich eine männliche Person mit einem Fahrrad entgegen. Am Fahrradlenker befanden sich ein Koffer und ein großer Einkaufsbeutel.
Bei einer Personenkontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen polizeibekannten 34-Jährigen aus Neustrelitz handelt. Dieser machte widersprüchliche Angaben zur Herkunft der mitgeführten Sachen. Da der Verdacht bestand, dass es sich hierbei um Diebesgut aus dem Mehrfamilienhaus handeln könnte, wurden die Dinge sichergestellt.