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Die Holde und meine Wenigkeit haben sich heute einen Abstecher zu Inselweihnacht nach Mirow gegönnt und sich für die Veranstalter über die große Resonanz bei Einheimischen und Besuchern aus dem Umland gefreut. Natürlich war auch in unserer Nachbarstadt mancher guter Bekannter zu treffen. Kleinseenplatte, kleine Welt, in der wir leben.

In der Runde zwischen Schloss und 3 Königinnen Palais standen die Leute dicht an dicht, und zum Teil waren Schiebekünste gefragt, um sich zu behaupten. Besonderes Gedränge vor dem Stand der Feuerwehr, wo der Glühwein offensichtlich in Strömen floss und an den Stehtischen lange vor dem Marktfinale schon beste Stimmung herrschte. Miteinander reden, ein hohes Gut.

Noch höher im Kurs gestanden haben muss der heiße Apfel-Cider am Stand des Diemitzer Dorfvereins. Das Getränk war nämlich zur Halbzeit gegen 15 Uhr bereits ausverkauft. „Wir hätten nicht gedacht, dass die Besucher schon vormittags so in Trinklaune sind“, sagte mir Cider-Produzent Tobias Müller-Deku und wies in seinem Kassenbuch etwas fassungslos eine beachtliche Strichliste vor. Das Kaffeehus Kittendorf in seiner Mobilvariante schräg gegenüber konnte sich ebenfalls nicht über Kundenmangel beklagen.

Richtig voll war es auch beim klangvollen Auftritt des Mirower Männerchors 1848 unter Leitung von Laura Gust. Natürlich gab es noch viel mehr Programm, aber, wie geschrieben, es war nur ein Abstecher. Vorgezogenes Fazit gegen 15.30 Uhr: Die Mirower lieben ihre Inselweihnacht.

Laura Gust mit ihrem Männerchor 1848 Mirow vor dem Schloss.
Am Stand des Diemitzer Dorfvereins war der heiße Apfel-Cider der Renner.