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Anlässlich des Volkstrauertages ist am heutigen Sonntag unter anderem in Neustrelitz der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht worden. An der Veranstaltung auf dem Friedhof an der Hohenzieritzer Straße nahmen Bürgermeister Andreas Grund, Stadtpräsident Ernst-August von der Wense und für den Landkreis Dezernent Torsten Fritz sowie Vertreter der Bundeswehr und der Bundespolizei teil. Außerdem war die CDU-Fraktion der Stadtvertretung mit ihrem Vorsitzenden Andreas Petters und dem Abgeordneten Patrick Scholz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, zugegen.

Nach der Ansprache von Pastor Christoph Feldkamp in der Friedhofskapelle und dem von Christian Butzki, ehemaliger 1. Vizebürgermeister von Neustrelitz, vorgetragenen Totengedenken, wurden gemeinsam Blumengebinde am Denkmal für die gefallenen Soldaten niedergelegt – getreu dem Motto „Den Toten zur Erinnerung – Den Lebenden zur Mahnung“. Auf dem Neustrelitzer Friedhof ruhen etwa 450 Soldaten beider Weltkriege. „Wir haben in unser Gedenken stellvertretend für alle Mitglieder der CDU Mecklenburgische Seenplatte nicht nur die Toten der Weltkriege, sondern alle in unser Gedenken eingeschlossen, die im Dienst für ihr Land starben oder Opfer von Gewalt wurden“, sagte mir Patrick Scholz am Abend.

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Seit 1952 wird er zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Torsten Fritz (Mitte) bei der Ehrung der Toten.
Andreas Petters (links) und Patrick Scholz legen für die Christdemokraten der Stadt und der Seenplatte ein Blumengebinde nieder.