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Beinahe wäre am vergangenen Sonnabend das Konzert im Hafen von Neustrelitz im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser gefallen. Die Veranstalter von „Kultur in Bewegung“ hatten am frühen Morgen entschieden, das Konzert nicht abzusagen, und um 8 Uhr mit dem Aufbau der Bühnentechnik begonnen. Zu dem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass am Nachmittag der Hafenbereich und weitere Teile von Neustrelitz unter Wasser stehen würden.

Der Regen begann mit dem Aufbau, ab da regnete es „Bindfäden“. Völlig durchnässt musste gegen 11 Uhr erneut über Abbruch oder Weitermachen entschieden werden. Die rettende Idee: Anruf bei Geschäftsführer Martin Geyer vom KOF-Team, und dem Zufall sei Dank, die FabrikScheune war frei und wurde zur Verfügung gestellt.

Nun hiess es für das Orga-Team um Kerstin Heller umdisponieren, E-Mails schreiben, Plakate ändern, Infos verschicken etc. und mit der Technik zur Scheune umzuziehen. Schließlich war die Band bereits seit Stunden unterwegs und kam gegen 15 Uhr an. Aufbau, Soundcheck, und dann ging es doch noch fast pünktlich los.

Etwa 180 Besucher fanden trotz des Regens den Weg zur Scheune, und es wurde noch ein wunderbares Konzert inclusive Tanzen und Mitsingen. Gute zwei Stunden gab die Band um George Kochbeck alles, was Sie so drauf hat an Tribute für Bob Dylan. „Es war ein schöner Abend, Dank an alle, die geholfen und gespendet haben, besonders auch an die Stadt, die die Veranstaltung finanziell mit unterstützt hat“, schreibt mir Pitt Venherm von „Kultur in Bewegung“. Die Band bedanke sich bei dem super Publikum und wolle auf jedenfall im nächsten Jahr unter freiem Himmel am Hafen in Neustrelitz spielen.