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Martin Henze (40), Landtagsdirektkandidat der Partei DIE LINKE im MV-Wahlkreis 21, Notfallsanitäter und Neustrelitzer Stadtvertreter.


Im Sommer 2019 stürzten unweit der Ortschaft Nossentiner Hütte und in relativer Nähe zu einer Kindertageseinrichtung zwei Eurofighter ab. Ein 27-jähriger Pilot starb, der Schaden belief sich auf ca. 200 Millionen Euro. Die Politik war betroffen. 

Doch was hat sich seither geändert? Nichts. Ich hatte wegen des tragischen Unglücks auf eine Kehrtwende bei dem Thema „Tiefflüge mit Überschallgeschwindigkeit“ gehofft. Doch nach wie vor jagen Kampfflugzeuge zum Teil in einer Flughöhe von nur 80 Metern über unser aller Köpfe hinweg. Das schockt nicht nur die Urlauber in unserer Region, sondern auch die Einwohner. Doch wozu sollen diese Übungen überhaupt dienen? Lernen wir nicht gerade durch das Afghanistan-Debakel, dass wir letzten Endes nichts erreicht haben, solange wir (und unsere Verbündeten) dort nicht weiter ununterbrochen für „Frieden“ sorgen? 

Was nützen uns jahrelange Testflüge der Bundeswehr über deutschem Boden, wenn in den vergangenen 20 Jahren 59 deutsche Soldaten in Afghanistan ihr Leben ließen? Insofern sehen wir uns, die Partei DIE LINKE, als Partei des Friedens bestätigt. Krieg bringt Leid, Not und Vertreibung und ist immer sinnlos! Anhand des Beispiels des seinerzeit geplanten „Bombodroms“ in der Nähe von Wittstock wurde deutlich, dass sich ein entschiedener Bürgerprotest lohnt. Gegen die sinnlosen Tiefflüge der Bundeswehr über unserer Heimat ist nun ein solcher Protest wieder notwendig!