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Hubertus Jachow auf einer von ihm gebauten Bank am Ufer in Granzow. Melanie Butte, Christine Kittendorf und Henry Tesch (von rechts) nahmen die Ehrung vor. Foto: Kevin Lierow-Kittendorf

Hubertus Jachow, den Macher und Chef der Firma Hausmeisterservice & Gebäudereinigung von der Fleether Mühle, kennen viele. Auch die Stadt Mirow und die dazugehörigen Ortsteile schätzen ihn als einen sehr zuverlässigen und treuen Partner, der seinen jeweiligen vertraglichen Verpflichtungen mit der Kommune in hoher Qualität nachkommt. Aber im Mittelpunkt für die Anerkennung mit der Mirow-Münze für den Februar 2021 steht die Tatsache, dass er alles weit über das festgelegte vertragliche Maß hinaus erledigt und im Blick hat für das Gemeinwohl, wie es Bürgermeister Henry Tesch in seiner Würdigung zum Ausdruck brachte.

Und die Liste ist lang, wie Melanie Butte vom Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte bestätigen kann. Vom zusätzlichen Winterdienst, über Laubbeseitigung bis zur Müllentsorgung. „Wir machen uns manchmal nicht bewusst, dass es diese unkomplizierten und umsichtigen Mitmenschen sind, die völlig unspektakulär einfach helfen, quasi oft auch das zusätzlich beseitigen, was andere achtlos und unsachgemäß entsorgen“, sagte Christine Kittendorf, stellvertretende Bürgermeisterin von Mirow, bei der Auszeichnung.

Stichwort Laubentsorgung: „Obwohl wir in diesem Jahr als Stadt durch die Aufstellung von Containern das kostenlose Entsorgen erstmals in einem großen Umfang im Stadtgebiet und in den Ortsteilen ermöglicht haben und viele positive Reaktionen uns daraufhin erreichten“, so Henry Tesch, „mussten Flächen nachgesäubert werden, nachdem Anwohner ihr Laub achtlos auf zuvor gereinigten Flächen abgekippt hatten! Es war Herr Jachow, der diesen Missstand beseitigt hat, ohne diesen Mehrwand geltend zu machen.“

Stichwort Müll: „Die immer wieder unkomplizierte Entsorgung durch Herrn Jachow, auch außerhalb der vertraglich geregelten Straßenreinigung, z.B. an der Mühlendammbrücke, um nur mal ein Beispiel zu nennen! Und ganz zuletzt konnten wir uns erneut sehr auf ihn verlassen“, betonte Henry Tesch, „was z.B. den kurzen Wintereinbruch betraf. Hubertus Jachow war es, der die Hauptstraßen schon einmal mitgeschoben hat, lange bevor die Straßenmeisterei überhaupt in Sicht war.“ Er habe das Schiebeschild „einfach unten gelassen“, wehrte der Gewürdigte bescheiden ab. So wurde z.B. die Strecke zwischen Diemitz über Fleeth/Peetsch nach Mirow durchgängig geschoben, bestätigte Melanie Butte. Im Namen aller wurde Hubertus Jachow gedankt und weiterhin eine gute Zusammenarbeit gewünscht.