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Foto: Feuerwehr Wesenberg

Nach dem gestrigen Brand am Windmühlenberg in Wesenberg (Strelitzius berichtete) in der Straße zum Klärwerk mit einem Schwerverletzten hat die Polizei heute weitere Einzelheiten bekanntgegeben. Das 53-jährige Brandopfer war nicht ansprechbar und hat so schwere Verletzungen erlitten, dass es mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik in Berlin geflogen werden musste.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Nach Aussagen von Zeugen gab es eine Explosion, wodurch der Carport sofort vollständig gebrannt hat. Die Brandursache konnte durch die Beamten nicht abschließend ermittelt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde ein Brandursachenermittler eingesetzt. Im Ergebnis der Untersuchung des Brandursachenermittlers kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der 53-Jährige durch den Umgang mit Benzin und Gas die Explosion und den anschließenden Brand hervorgerufen.

Der Brand hat auf einen Geräteschuppen auf dem Nachbargrundstück übergegriffen, so dass dieser beschädigt wurde. Aus diesem Grund wurde gegen den 53-Jährigen eine Strafanzeige wegen Brandstiftung aufgenommen. Die Kripo Neustrelitz ermittelt.