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Zwei Heimniederlagen in Folge dürften Tomasz Grzegorczyk nicht eben weihnachtlich stimmen.

Das hatten sich die Anhänger der TSG Neustrelitz etwas anders vorgestellt. Im letzten Spiel vor der Winterpause verlieren die gastgebenden Residenzstadtkicker mit 0:1 (0:0) gegen den SC Staaken 1919. Eigentlich war ja im Parkstadion Wiedergutmachung nach dem 1:5 gegen Hansa Rostock II angesagt. Die Begegnung am 3. Adventssonntag hatte eigentlich keinen Gewinner verdient. Dennoch entschied ein von Jack Krumnow verwandelter Strafstoß in der 57. Minute die Partie zu Gunsten der Gäste. Der Schiedsrichter hatte ein Foul von Djibril N’Diaye gesehen.

Es spricht einmal mehr für die Angriffsschwäche der Oberligisten der TSG, ohne Treffer vom Platz gegangen zu sein. Die Elf von Coach Tomasz Grzegorczyk zeigte zwar den besseren Fußball, während die Gäste wenig im Spiel nach vorn taten, aber fürs Schaulaufen gibt es nun mal keine Punkte. So ist es nicht nur im Eiskunstlauf, sondern auch im Fußball.

„Schade, dass ein Elfmeter das Spiel entschieden hat“, so Grzegorczyk bei der Auswertung im Gespräch mit Strelitzius. „Eigentlich war es so eine typische Remis-Begegnung. Wir müssen nach vorn schauen und es im neuen Jahr besser machen.“

Nach zwei Heimniederlagen in Folge ist die TSG Neustrelitz auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Am 23. Februar gastiert sie beim Schlusslicht Brandenburger SC Süd 05. Von der Verwirklichung ihres Anspruchs, zu den Spitzenteams der Liga zu gehören, ist die TSG noch um einiges entfernt.