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In der Kachelofenfabrik gibt es eine Soiree zum Stück.

Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ ist ein Klassiker und Bestseller, der eine große und tragische Liebesgeschichte erzählt. Jede Zeit liest sich in ihn hinein und Effi, die junge, leidenschaftliche, schöne Frau, die an der Liebe und dem Leben scheitert, scheint unsterblich. Das Landestheater Neustrelitz bringt als Uraufführung am 14. September um 19.30 Uhr „Effi B.“, das Schauspiel von Gregor Edelmann nach Fontanes Roman, auf die Bühne. Zuvor gibt es um 18.45 Uhr im Rangfoyer eine Stückeinführung.

„Den 200. Geburtstag des großen Romanciers nehmen wir zum Anlass, Effi erneut fragen zu lassen: Was habe ich falsch gemacht? Wer hat mir den Atem meines Lebens genommen? Was hat meine Träume erstickt? Sie stellt diese Fragen an sich selbst. Sie stellt sie ihrem Mann, ihren Eltern, schließlich uns und unserer immer noch von Männern dominierten Gesellschaft. „Effi B.“, das ist „Effi Briest“ heute. Ein immer noch berührendes Schicksal“, heißt es aus dem Bühnenhaus.

Weitere Aufführungen am 21. September um 19.30 Uhr und am 29. September um 16 Uhr, jeweils mit Stückeinführung.

Bereits am kommenden Sonntag, 8. September, gibt es um 18 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz eine Soiree mit dem Regieteam und Darstellern. Im Anschluss wird der Film „Fontane. Effie Briest“ von Rainer Werner Fassbinder mit Hanna Schygulla in der Titelrolle gezeigt, 1974 mit dem „Interfilm Award“ ausgezeichnet.