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Zum Ausklang des Wochenendes habe ich euch noch was Essbares  zusammengerührt. Ist nicht ganz die Wahrheit, weil es bereits am Reformationstag bei mir auf den Tisch gekommen ist, nachdem meine von Blogfreundin Maria-Sophie aus Neustrelitz inspirierte Pilztour hinsichtlich der Ausbeute doch einigermaßen unbefriedigend verlaufen war. Im zweiten Anlauf bin ich an diesem Wochenende übrigens fündiger geworden, aber dazu später mehr an dieser Stelle.

Für meinen Puten-Mais-Eintopf habe ich eine rote Paprika gewürfelt und zwei Petersilienwurzeln gestiftelt. Außerdem noch zwei Zwiebeln fein würfeln und das Ganze mit 75 Gramm Schinkenwürfeln in etwas Butter andünsten. Dann mit Mehl bestäuben je einen halben Liter Milch und Geflügelbrühe zugießen und zehn Minuten zugedeckt köcheln lassen. Unterdessen zwei Dosen Mais (je 425 Gramm) abtropfen lassen und nach den zehn Minuten mit 150 Millilitern Sahne zur Suppe geben. Noch einmal zehn Minuten köcheln lassen. Dann habe ich 400 Gramm Putengeschnetzeltes in etwas Olivenöl scharf angebraten und mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt.

Zum Finale kommt das Fleisch in den Topf, kurz Feuer geben, unbedingt beim Abschmecken Muskat hinzugeben und mit Kräutern bestreuen. Dafür, dass es eigentlich eine Notlösung war, hat es richtig gut geschmeckt. Passt in die Jahreszeit. Gutes Gelingen!