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Ihr wisst nicht, wo der Glaswolf durchs Unterholz streift und sich der Spiegeladler auf dem Wasser niederlässt? Dann seid Ihr noch nie am Seehotel Lichtenberg gewesen. Ich zugegeben bis zu diesem Wochenende auch noch nicht. Durch eine originelle Stellenanzeige auf das malerisch gelegene Refugium am Luzin aufmerksam geworden, hielt mich die Neugier nicht lange im heimischen Schreibstübchen.

Die Holde und meine Wenigkeit haben das kleine Hotel irgendwo im Nirgendwo, das zwischen 2014 und 2016 aus dem ehemaligen Forsthaus entstanden ist, von Lichtenberg kommend mit dem Auto mühelos erreicht. Zwar ist es um diese Jahreszeit geschlossen, in der Saison gibt es hier ein öffentliches Café, aber der Spaziergang durch den rund um die Häuser liebevoll angelegten Kurwald mit seinen Kneipppfaden hat uns voll entschädigt. Womit wir dann auch bei Wolf und Adler wären. Die lassen sich, in Spiegelglas geschnitten und zwischen die Bäume gestellt bzw. auf die Wasseroberfläche gebracht, erst mit dem zweiten Blick entdecken. Ich stelle die schönsten Bilder hier in meinen Blog und kann einen Ausflug gerade um diese Jahreszeit nur empfehlen.

Auf der Rücktour sind wir dann über Feldberg gekommen und haben es uns in der Schokostube von Kordula Schröder bei Ingwertee und Schmandkuchen wohl sein lassen. Die Stube wird irgendwann im Frühjahr in den früheren Laden im benachbarten Haus Seenland umziehen (Strelitzius berichtete), die Umbauarbeiten laufen auf Hochtouren, wie wir von der Chefin erfuhren. An der neuen Adresse wird es  mindestens genauso gemütlich, da ist sie sich sicher. Wir freuen uns darauf!