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Andrew Marveggio hat die TSG heute gegen den HSV II per Foulelfmeter zum Ausgleich geschossen.

Die TSG Neustrelitz musste sich am heutigen Sonnabend dem Spitzenreiter der Regionalliga Nord, Hamburger SV II, mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Nun ist  die Niederlage gegen einen starken Gegner, der nach Auskunft seines Trainers fünf bis sechs Tore gegen unsere Elf schießen wollte, keine Schande. Weh tut allerdings, dass das traumhafte Siegtor für die Hamburger wieder in der letzten Minute gefallen ist.

Wir blicken zurück: Im vergangenen Testspiel gegen Hansa Rostock wurden die Residenzstadtkicker ebenfalls kurz vor Abpfiff um ein achtbares Remis gebracht. Am Ende „alles dicht zu machen“, daran muss Trainer Achim Hollerieth mit seinen Jungs ganz offensichtlich noch arbeiten. Auch im Fall von Schiedsrichtern, die ganz offensichtlich den Abpfiff hinauszögern. In der ersten Halbserie der Regionalliga Nordost gab es da für die TSG sowohl als auch ärgerliche Präzedenzfälle.

Die Hamburger waren bereits nach knapp zwei Minuten in Führung gegangen, auch das hatten wir schon mit den frühen Gegentreffern, denen dann hinterherzulaufen war. Dann aber war es ein Spiel auf der berühmten Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 65. Minute, siehe Spiel gegen Hansa, wurde der einmal mehr wie der bekannte Duracell-Hase spielende Pascal Eggert im Strafraum der Hanseaten regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfer verwandelte Andrew Marveggio. Danach hatte die unermüdlich ackernde TSG Gelegenheiten, selbst in Führung zu gehen. Es kam aber anders, siehe oben…

Mein Blogpartner: Cotrainer Robert Gerhardt. Foto: privat

„Vor allem unsere Abwehr hat mir heute gefallen“, sagte mir mein Blogparter und Cotrainer der TSG, Robert Gerhardt, nach der Begegnung. „Zunehmend finden sich unsere Jungs auch in das neue Spielsystem 4:3:3 hinein, das wir gegen Hansa zum ersten Mal ausprobiert haben.“

Jetzt braucht die TSG Neustrelitz nach zwei ehrenwerten Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis, meint nicht nur Cotrainer Robert Gerhardt. Das könnte gegen den Spitzenreiter der Oberliga Nordost, Optik Rathenow, am kommenden Mittwoch der Fall sein. Anstoß ist um 19 Uhr, und Strelitzius ist dann wieder ein bisschen schneller auf dem Sender als heute. Ging nicht anders!