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Dieses von einem meiner Korrespondenten geschossene Bild erreichte mich während des Orkans, der das Dach der Mirower Turnhalle regelrecht auffächerte.

Die Mirower Turnhalle steht bis auf Weiteres nicht für den Sport zur Verfügung. Amtsvorsteher und Leitende Verwaltungsbeamtin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte, Heiko Kruse und Karola Kahl, haben sich am Morgen nach dem Orkan „Xavier“ gemeinsam mit einem örtlichen Dachdeckerbetrieb einen ersten Eindruck von den Zerstörungen gemacht. Ein Teil des Dachs ist abgedeckt worden. „Wir informieren jetzt die Nutzer, dass das Gebäude derzeit nicht zur Verfügung steht“, so Karola Kahl auf Anfrage von Strelitzius. Zu klären ist auch, wie es um die Statik des Gebäudes nach dem Wüten des Orkans bestellt ist und welche Schäden im Inneren entstanden sind.

Ironie des Schicksals: Am gestrigen Donnerstag sollte in der Schulkonferenz darüber gesprochen werden, wann die alte Turnhalle für den geplanten, drei Millionen Euro teuren Neubau abgerissen werden soll. Die Konferenz wurde sturmbedingt vertagt. „Es soll aber niemand glauben, dass der Abriss jetzt beschleunigt erfolgt“, betonte die Leitende Verwaltungsbeamtin. „An den gesetzlichen Regelungen kommen wir nicht vorbei.“ Planungen lägen vor, aber die Fördermittelkulisse stehe noch nicht. Gebaut werde vermutlich erst 2019.