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Nach dem Gefahrgut-Alarm am Montag auf dem Neustrelitzer Schlossberg (Strelitzius berichtete) ist wieder Ruhe eingekehrt. Bereits am frühen Abend durften Fußgänger und Radfahrer passieren, während die Feuerwehren nach und nach abrückten, wie ich mich vor Ort überzeugen konnte. Allerdings sollen die Arbeiten am künftigen Fledermausquartier ruhen, bis für die unterirdischen zweigeschossigen Räumlichkeiten komplett Entwarnung gegeben werden kann.

Zum Ergebnis der Laboruntersuchung des gefundenen Materials und seiner möglichen Herkunft gibt es noch keine offiziellen Informationen. Angeblich soll es sich dabei um hochgiftiges Quecksilber handeln. Zu DDR-Zeiten und auch noch in den 90-er Jahren hatten sich hier Barackenbauten befunden, in denen unter anderem medizinische Einrichtungen untergebracht waren. Auch die DDR-Zivilverteidigung hatte hier Räumlichkeiten. Im Zuge der Neugestaltung des Schlossberges wurden die Baracken abgerissen. In den letzten Jahren ist die Fläche Veranstaltungsort für die Festspiele im Schlossgarten.