Schlagwörter

, , ,

Nichts ist für die Ewigkeit. Das wird jetzt in Wesenberg deutlich, wo der zur Woblitz weisende Teil der Burgmauer so stark geschädigt ist, dass eingegriffen werden muss. Dabei war die Mauer erst in den 90-er Jahren saniert worden. Die zum Schutz des Bauwerks aufgebrachte Mörtelabdeckung ist so stark verwittert, dass Wasser ungehindert eindringen kann und die Mauer von innen zerstört, schildert das Bauamt den Zustand.

Die Stadtvertreter wollen heute Abend Planungsleistungen an ein auf Denkmalpflege spezialisiertes Büro in Burg Stargard vergeben, denn es soll möglichst viel historische Bausubstanz erhalten bleiben. Außerdem soll grünes Licht für einen Förderantrag gegeben werden. Nach Vorstellung der Experten soll die Mauerkrone rund 30 Zentimeter abgetragen und dann mit frostbeständigen Wasserstrichziegeln wieder hergestellt werden. Risse werden verpresst und mit Ankern gesichert sowie fehlende Stene ergänzt.

Die öffentliche Stadtvertretersitzung im Rathaus der Woblitzstadt beginnt um 19 Uhr. Im Mittelpunkt steht der Haushalt für das kommende Jahr.