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Die Strelitzer Region hat ein schlechtes Storchenjahr 2015 zu verzeichnen. Erwin Hemke, Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes, spricht sogar von einem „Störungsjahr“. 58 Brutpaare zogen lediglich 101 Junge auf. Damit ist dieses Jahr das zweitschlechteste seit 1999.

Der Experte nennt in der neuesten Ausgabe des Strelitzer Echos das schlechte Wetter auf dem Zug nach Norden, aber auch die Witterung hier als Gründe. So seien nach einem Unwetter unter etlichen Horsten zerstörte Eier gefunden worden. Viele Paare beendeten nach einem solchen Unglück das Brutgeschäft.

Hemke machte zum wiederholten Mal darauf aufmerksam, dass es hierzulande ein Überangebot an Nistmöglichkeiten gebe. Trotzdem würden weitere künstliche Horste geschaffen. Das führe nur dazu, dass Störche angestammte Plätze verlassen und an andere umziehen. Einen Nutzen für die Storchenpopulation habe es nicht.