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Der Klimawandel macht sich hierzulande auch an Stellen bemerkbar, auf die man im ersten Moment gar nicht kommt. Zum Beispiel in der Fischzucht. Das hat mir Thomas Splett erzählt. Der Wesenberger Bauunternehmer hat sich in Strasen zwischen Großem Pälitzsee und Ellbogensee ein zweites Standbein aufgebaut und züchtet dort unter anderem Forellen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie früher Hitzeperioden mit einher gehendem Sauerstoffmangel im Wasser die Fischzüchter immer vor große Probleme stellten. Hingegen fühlen sich die Fische in Strasen in derzeit 18 Grad warmem Wasser ausgesprochen wohl.

Splett macht die neuerdings großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht dafür verantwortlich, dass sich die Binnenseen nicht mehr so stark aufheizen bzw. auch schnell wieder abkühlen. „Teilweise gibt es ja ein Temeraturgefälle in der Luft, das schon an Wüstengebiete erinnert“, sagte mir der Wesenberger. „Meinen Fischen geht es jedenfalls richtig gut.“