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Bekanntlich gibt es an dieser Stelle ja keine Produktwerbung. Jedenfalls nicht von meiner Hand. Aber trotzdem muss gesagt werden, was zu sagen ist. Und so verkünde ich am siebenten Tag der Woche: Die Holde und ich sind Papst.

Als der Oberbayer Benedikt 2005 Stellvertreter Gottes auf Erden wurde und die Zeitung mit den großen Buchstaben und den noch größeren Bildern „Wir sind Papst“ tönte, hat uns das nicht eben ergriffen. Das sah ein paar Jahre später schon anders aus. Da sollten meine vielen Bücher eine neue Heimstatt bekommen und ich geriet über ein Neubrandenburger Möbelhaus an eine westdeutsche Regalmanufaktur.

Als ich erfuhr, dass die auch für die päpstliche Bibliothek bauen, schwoll mir schon ein bisschen die Brust. Leider schwoll mein Portemonnaie nicht mit, und auf die vatikanischen Schatullen hatte ich keinen Zugriff. Die Tischler vom Rehazentrum in Neustrelitz bauen übrigens gleichfalls ganz tolle Regale, wenn auch nicht für den Heiligen Vater. Das will ich ausnahmsweise mal aufgeschrieben haben.

Aber nun hat es doch noch geklappt mit dem Papst und uns. Dieser Tage kam das Kundenmagazin unserer Automarke ins Haus, und siehe da, Franziskus hat sich einen neuen fahrbaren Untersatz zugelegt. Er ist jetzt tatsächlich beim gleicher Hersteller wie wir und nur eine Klasse höher eingestiegen, als meine Wenigkeit fährt.

Also, mehr kann man nun wirklich nicht erwarten. Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir für unsere südkoreanischen Reisschüsseln verspottet wurden. Und nun sind wir Papst. So geht es im Leben!